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Gut zu wissen

Ube als nächster Superfood- und
Beverage-Trend

Die violette Wurzel erobert Europa

Nur wenige Rohstoffe schaffen den Sprung von einer regionalen Spezialität zu einem internationalen Trend. Nach Matcha gehört nun Ube zu diesen Ausnahmen. Die intensiv violette Knolle stammt ursprünglich von den Philippinen und wird dort seit Jahrhunderten als traditionelles Lebensmittel verwendet. Während Ube in Südostasien längst etabliert ist, entdeckt nun auch die westliche Welt die Wurzel für Getränke, Snacks, Desserts und Nahrungsergänzungsmittel.

Was ist Ube eigentlich?

Bei Ube handelt es sich um eine violette Yamswurzel (Dioscorea alata), die häufig mit lila Süßkartoffeln verwechselt wird. Botanisch sind die beiden Pflanzen aber nicht miteinander verwandt. Charakteristisch für Ube sind die kräftige Farbe, die durch natürliche Anthocyane entsteht, sowie der einzigartige Geschmack.

Durch Social Media wächst das Interesse an Ube derzeit weit über die Philippinen hinaus und lässt die Nachfrage nach dem Rohstoff auf dem internationalen Lebensmittelmarkt steigen.

Ube-Geschmack: Wie schmeckt die
violette Yamswurzel?

Der Ube-Geschmack lässt sich nur schwer mit einem einzelnen Aroma beschreiben. Konsumenten und Food-Experten vergleichen ihn deshalb häufig mit einer Kombination aus Vanille, Pistazie, Kokosnuss, weißer Schokolade und leicht nussigen Noten.

Im Gegensatz zu Matcha besitzt Ube keine herben oder grasigen Nuancen. Das macht die Wurzel besonders interessant für Verbraucher, die milde und süßlich-cremige Geschmacksprofile bevorzugen.

Ist Ube gesund?

Die Ube-Wurzel enthält von Natur aus verschiedene wertgebende Inhaltsstoffe. Dazu gehören Ballaststoffe, Vitamine, Mineralien und Antioxidantien (oder: Anthocyane). Anthocyane sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, die auch Heidelbeeren oder schwarzen Johannisbeeren ihre intensive Farbe verleihen. Darüber hinaus ist Ube glutenfrei, vegan und koffeinfrei.

Ube-Pulver als Trend-Zutat für Produktkonzepte

In Europa wird die frische Knolle bislang nur selten verarbeitet. Stattdessen kommt überwiegend das Ube-Pulver zum Einsatz. Es bietet mit seiner natürlichen violetten Farbgebung und der einfachen Dosierung vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für neuartige Clean-Label-Konzepte. 

So lassen sich Produktkonzepte im Bereich Functional Food sowie Smoothies, Proteinprodukte und Nahrungsergänzungsmittel ideal mit der Trend-Zutat kombinieren. 

Ube-Getränk: Der neue Star neben
Matcha Latte?

Der wohl größte Hype ist derzeit das Ube-Getränk: Ob Ube Latte, Ube Iced Drink oder Ube Smoothie – überall sieht man die leuchtend violette Farbe auf den Social-Media-Plattformen. 

Als Lohnhersteller erkennen wir darin starke Potenziale für dein nächstes White-Label-Produktkonzept: Wie wäre es mit einer Limited Edition eines Proteinshakes? Oder einem neuen Functional-Beverage-Konzept?

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Kritik am Ube-Hype

Warum Nachhaltigkeit mitgedacht werden muss

Wo große Trends entstehen, gibt es oft auch kritische Stimmen. Das gilt ebenso für Ube. Insbesondere auf den Philippinen wird diskutiert, welche Auswirkungen die steigende globale Nachfrage auf bestehende Anbaustrukturen hat. Experten weisen darauf hin, dass plötzliche Nachfragesprünge traditionelle Landwirtschaftssysteme verändern können.

Hinzu kommt ein weiterer wichtiger Aspekt: Ube wird vor allem auf den Philippinen angebaut, zunehmend aber auch in Ländern wie Vietnam und China. Für den europäischen Markt bedeutet das lange Transportwege und einen entsprechend höheren CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu regional verfügbaren Rohstoffen. 

Das Bundeszentrum für Ernährung weist deshalb darauf hin, dass Ube aus der Nachhaltigkeitsperspektive differenziert betrachtet werden sollte.

Fazit

Mehr als nur ein Social-Media-Hype?

Ube vereint viele Eigenschaften, die moderne Food-Trends in den vergangenen Jahren erfolgreich machten: außergewöhnliche Farbe, angenehmer Geschmack, hohe Social-Media-Präsenz, vielseitige Einsatzmöglichkeiten und eine spannende Story aus der philippinischen Kultur.

Gleichzeitig zeigt der aktuelle Hype aber auch, wie wichtig verantwortungsvolle Beschaffung und transparente Lieferketten sind. Als dein Full-Service-Partner verfolgen wir kontinuierlich neue Rohstofftrends und stehen im engen Austausch mit internationalen Lieferanten, Produzenten und Branchenpartnern. So können wir Chancen und Herausforderungen frühzeitig bewerten, geeignete Bezugsquellen identifizieren und Produktideen in marktfähige Konzepte überführen.

Für Marken, die frühzeitig auf innovative Rohstoffe setzen möchten, bietet Ube also enormes Potenzial. Entscheidend wird sein, den Trend nicht nur als visuelles Highlight zu verstehen, sondern als Anlass für einzigartige und glaubwürdige Produktkonzepte.

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